Eulowitz (Nieder, Ober-)
nö Schirgiswalde, Lkr. Bautzen2. Verfassung:
a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Dorf, Landgemeinde; am 1.1.1999 nach Großpostwitz/Oberlausitz eingemeindet, rückgängig gemacht zum 1.1.2000 nach dem Urteil des Sächs. Verfassungsgerichtshofes vom 5.11.1999; zum 1.1.2002 erneut nach Großpostwitz/Oberlausitz eingemeindet

3. Siedlungsform und Gemarkung:
Platzdorfgelängeähnliche Streifenflur
181 ha (1900)

4. Bevölkerung:
1777 : 5 besessene(r) Mann, 11 Gärtner, 2 Häusler,
1834 : 155, 1871 : 207, 1890 : 282, 1910 : 335, 1925 : 330, 1939 : 359, 1946 : 401, 1950 : 446, 1964 : 398, 1990 : 318, 2000 : 363,
1925 : Kath. 5, 1925 : andere 1, 1925 : Ev.-luth. 324, 5. Verwaltungszugehörigkeit:
1777 : Bautzener Kreis , 1843 : Landgerichtsbezirk Bautzen, 1856 : Gerichtsamt Schirgiswalde, 1875 : Amtshauptmannschaft Bautzen, 1952 : Landkreis Bautzen, 1994 : Landkreis Bautzen, 2008 : Landkreis Bautzen,
6. Grundherrschaft:
1777 : Rittergut Crostau,
7. Kirchliche Organisation:
nach Großpostwitz gepfarrt [1520] u. 1930 - 2001 zu Kirchgemeinde Großpostwitz

8. Ortsnamenformen:
1419 : Ilewitz , 1469 : Ilewicz , 1475 : Eilwitz, Eylowiz , 1689 : Ober- und Nieder-Eulewitz , 1732 : Eilwitz , 1768 : Eulowitz , 1939 : Eulowitz (Neu-, Nieder-, Ober-) (Stat. DR) ,
9. Literatur:
- HONBHONB - Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, 3 Bände, hrsg. von Ernst Eichler und Hans Walther, bearb. von Ernst Eichler, Volkmar Hellfritzsch, Hans Walther und Erika Weber (Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte 21), Berlin 2001., I 256
- BKD SaBKD Sa - Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 41 Hefte, H. 1-15 bearb. von Richard Steche, H. 16-41 bearb. von Cornelius Gurlitt, Dresden 1882–1923., 31/32, 54


