Erzgebirgskreis SVG ToolTip

Greußnig († zeitweilige Wüstung)

s Döbeln, Lkr. Mittelsachsen

Verfassung

Ortswüstung > Vorwerk und Mühle seit Ende 16. Jh., später mit Häusergruppe Neugreußnig (s. d.) > Stadtgut von Döbeln (1791 und 1875), Neugreußnig mit der Mühle Greußnig seit dem 19. Jh. selbstständige Landgemeinde

Ortsadel, Herrengüter
1445 : Vorwerk
1501 : Vorwerk
1791 : ehemalig, ehemals Vorwerk
1834 : Erblehn-Vorwerk
1875 : Stadtgut

Siedlungsform und Gemarkung

Einzelgut (Greußnig) mit teilweise zeilenförmigem Häuslerrabbau (Neugreußnig), Gutsblöcke

Bevölkerung

1875: 18,

Verlinkungen

Verwaltungszugehörigkeit

1378: castrum Döbeln , 1554: Amt Döbeln , 1590: Amt Nossen (Mühle), 1696: Amt Leisnig (Vw.), 1791: Amt Nossen (Mühle), 1791: Amt Leisnig (Vw.), 1816: Amt Nossen (Mühle), 1816: Amt Leisnig (Vw.), 1843: Amt Leisnig (Vw.), 1843: Amt Nossen (Mühle), 1856: Gerichtsamt Döbeln , 1875: Amtshauptmannschaft Döbeln , 1952: Landkreis Döbeln , 1994: Landkreis Döbeln , 2008: Landkreis Mittelsachsen ,

Grundherrschaft

1590: Amtsmühle , 1696: Rat zu Döbeln (Vw.), 1791: Amtsmühle , 1791: Rat zu Döbeln (Vw.),

Kirchliche Organisation:

nach Döbeln gepfarrt 1539 u. 1875

Ortsnamenformen

1378: Gruzenicz, Grußenig, Gruzenick (RDMM 303) , 1445: Grußnig , 1491: Grewssingk , 1501: Grawsenig , 1554: Greussing(k) , 1696: Greißnig , 1791: Greißing, oder Greißnig; Greißnitz bey Ebersbach; Greußnitz (OV 180, 181) , 1875: Greusnig (OV) , 1903: Greussig (BKD Sa 25, 65) ,

Literatur

  • HONB, I 356
  • BKD Sa, 25, 65 (Stadtgut)

51.10555556 13.12111111

Karte

Kartenquelle: Geoportal Sachsenatlas