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Weitzschen, Groß-

w Döbeln, Lkr. Döbeln

2. Verfassung:

a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Dorf, Landgemeinde; 1935 Kleinweitzschen, 1967 Höckendorf (2), 1972 Zaschwitz (2), 1993 Gallschütz (1) eingemeindet; 1994 Zusammenschluss mit Mockritz (1) u. Westewitz zu Landgemeinde Großweitzschen

3. Siedlungsform und Gemarkung:

erweitertes Straßendorf
Blockgewanne u. gewannähnliche Block- u. Streifenflur
364 ha (1900)

4. Bevölkerung:

1548/51 : 28 besessene(r) Mann, 45 Inwohner, 24 Hufen, 1764 : 28 besessene(r) Mann, 16 Häusler, 23½ Hufen je 24 Scheffel, 1834 : 339, 1834 : 339, 1871 : 577, 1890 : mit Hochweitzschen 626, 1910 : 1602, 1925 : 1680, 1939 : 1746, 1946 : 672, 1950 : 682, 1964 : 580, 1990 : 1105, 2000 : 3689,
1925 : Ev.-luth. 590, 1925 : Kath. 1, 1925 : andere 4,

5. Verwaltungszugehörigkeit:

1548 : Amt Leisnig, 1764 : Amt Leisnig, 1816 : Amt Leisnig, 1843 : Amt Leisnig, 1856 : Gerichtsamt Leisnig, 1875 : Amtshauptmannschaft Döbeln, 1952 : Landkreis Döbeln, 1994 : Landkreis Döbeln, 2008 : Landkreis Mittelsachsen,

6. Grundherrschaft:

1548 : Kloster Buch, 1590 : Amtsdorf , 1764 : Amtsdorf ,

7. Kirchliche Organisation:


Pfarrkirche(n) 1529 u. 1940 - 2001 zu Kirchgemeinde Großweitzschen-Mockritz, SK von Hartha; eingepfarrt Eichardt, Schäferei Tautendorf, Kleinweitzschen u, Westewitz 1529 u. 1930, Scheergrund 1840 u. 1930

8. Ortsnamenformen:

1241 : Wiscene , 1245 : Wischene , 1277 : Wyschen , 1286 : Grozen Wischen, Grozen Wyscen , 1289 : magnum Wiztscen , 1291 : maior Wyzscen , 1548 : Gros Weytzschen , 1791 : Groß Weizschen ... nebst Klein Weitzschen, zusammen auch Hohen-Weitzschen gen. (OV 193) , 1875 : Großweitzschen (Hochweitzschen) ,