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Weißig a. Raschütz

nö Großenhain, Lkr. Riesa-Großenhain

2. Verfassung:

a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Dorf, Landgemeinde; 1994 Zusammenschluss mit Blochwitz (1), Brößnitz u. Oelsnitz-Niegeroda zu Landgemeinde Weißig a. Raschütz
c Ortsadel, Herrengüter
1621 : Vorwerk ,

3. Siedlungsform und Gemarkung:

runddorfähnliches Platzdorf
Gewannflur
496 ha (1900)

4. Bevölkerung:

1551 : 23 besessene(r) Mann, 20 Inwohner, 1764 : 22 besessene(r) Mann, 4 Häusler, 21¼ Hufen je 10 Scheffel, 1834 : 215, 1834 : 215, 1871 : 268, 1890 : 253, 1910 : 273, 1925 : 271, 1939 : 291, 1946 : 416, 1950 : 399, 1964 : 372, 1990 : 400, 2000 : 1018,
1925 : Ev.-luth. 270, 1925 : Kath. 1,

5. Verwaltungszugehörigkeit:

1398 : districtus Mühlberg, 1406 : Pflege Großenhain, 1590 : Amt Großenhain, 1764 : Amt Großenhain, 1816 : Amt Großenhain, 1843 : Amt Großenhain, 1856 : Gerichtsamt Großenhain, 1875 : Amtshauptmannschaft Großenhain, 1952 : Landkreis Großenhain, 1994 : Landkreis Riesa-Großenhain, 2008 : Landkreis Meißen,

6. Grundherrschaft:

1551 : Rat zu Großenhain, 1696 : Rittergut Naundorf, 1764 : Rittergut Naundorf,

7. Kirchliche Organisation:


nach Skäßchen gepfarrt 1539 u. 1752, seit 1818 nach Oelsnitz, ebenso 1930 - 2001 zu Kirchgemeinde Oelsnitz

8. Ortsnamenformen:

1398/99 : Wissok , 1406 : Wissagc , 1443 : Wissag , 1458 : Weyßack , 1540 : Weissagk , 1590 : Weißigk (HOV) , 1875 : Weißig am Raschütz ,