Weitzschen (2)
sw Meißen, Lkr. Meißen2. Verfassung:
a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Dorf, Landgemeinde; 1938 nach Sönitz eingemeindet, seit 1974 zu Taubenheim
c Ortsadel, Herrengüter
1228 : Herrensitz (hierher oder zu Kleinweitzschen) ,

3. Siedlungsform und Gemarkung:
erweiterter RundweilerBlock- u. Streifenflur
98 ha (1900)

4. Bevölkerung:
1547/51 : 8 besessene(r) Mann, 23 Inwohner, 14 Hufen, 1764 : 9 besessene(r) Mann, 1 Gärtner, 14 Hufen je 24 Scheffel,
1834 : 85, 1871 : 86, 1890 : 109, 1910 : 83, 1925 : 93,
1925 : Ev.-luth. 90, 1925 : Kath. 2, 1925 : andere 1, 5. Verwaltungszugehörigkeit:
1334 : Amt Meißen, Sup. Soppen, 1547 : Erb-Amt Meißen, 1764 : Erb-Amt Meißen, 1816 : Erb-Amt Meißen l. d. E., 1843 : Amt Meißen, 1856 : Gerichtsamt Meißen, 1875 : Amtshauptmannschaft Meißen, 1952 : Landkreis Meißen, 1994 : Landkreis Meißen, 2008 : Landkreis Meißen,
6. Grundherrschaft:
1551 : Rittergut Miltitz, 1696 : Rittergut Munzig, 1764 : Rittergut Munzig,
7. Kirchliche Organisation:
nach Taubenheim gepfarrt 1539 u. 1930 - 2001 zu Kirchgemeinde Taubenheim

8. Ortsnamenformen:
1228 : Hildebrandus de Witsen (Zuweisung unsicher) , 1334 : Wicschen , 1350 : Witschen , 1428 : Wyczin , 1438 : Weisen (HOV) , 1461 : Weitzschen (HOV) , 1466 : Wiczschin , 1501 : Weiczschen , 1547 : Weyschen (HOV) , 1551 : Weitzschen , 1875 : Weitzschen (Weitschen) ,


