Meisa, Ober-
nw Meißen, Lkr. Meißen2. Verfassung:
a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Vorstadt von Meißen u. Amtsgemeinde (1791) > Dorf (1834, 1875), Landgemeinde; seit 1921 Ortsteil von Meisatal, seit 1928 zu Meißen eingemeindet

3. Siedlungsform und Gemarkung:
HäuslerreihenBlockflur
121 ha (1900)

4. Bevölkerung:
1547/51 : 12 besessene(r) Mann, 3 Gärtner, 14 Inwohner, 8 Hufen, 1764 : 2 besessene(r) Mann, 12 Häusler, 8 Hufen je 24 Scheffel,
1834 : 382, 1871 : 439, 1890 : 767, 1910 : 1221,
1834 : Kath. 1, 5. Verwaltungszugehörigkeit:
1547 : Erb-Amt Meißen, 1764 : Erb-Amt Meißen, 1816 : Erb-Amt Meißen l. d. E., 1843 : Amt Meißen, 1856 : Gerichtsamt Meißen, 1875 : Amtshauptmannschaft Meißen, 1952 : Landkreis Meißen, 1994 : Landkreis Meißen, 2008 : Landkreis Meißen,
6. Grundherrschaft:
1547 : Amtsdorf , 1764 : Amtsdorf ,
7. Kirchliche Organisation:
nach Meißen St. Afra gepfarrt 1539 u. 1930

8. Ortsnamenformen:
1428 : in der obern Meissen (HOV) , 1466 : yn der Obirmiessenn , 1547 : Obermeißen , 1590 : Ober Meißa , 1791 : Ober Meißa ,
9. Literatur:
- HONBHONB - Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, 3 Bände, hrsg. von Ernst Eichler und Hans Walther, bearb. von Ernst Eichler, Volkmar Hellfritzsch, Hans Walther und Erika Weber (Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte 21), Berlin 2001., II 25
- Dehio SaDehio Sa - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, begr. vom Tag für Denkmalpflege 1900, fortgef.von Ernst Gall, neubearb./besorgt durch die Dehio-Vereinigung, München/Berlin., I 607-608


