(†) Reitzenhain (1) (Nieder-, Ober-)
ö Burgstädt, Lkr. Mittweida2. Verfassung:
a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Ortswüstung > nach Dreißigjährigem Krieg wiederbesiedelt: Häusergruppe (1791: 4 Häuser) > Ortsteil von Taura (1); 1909 ausgegliedert u. mit Köthensdorf zu Köthensdorf-Reitzenhain vereinigt, seit 1994 wieder zu Taura (1)
b ältere Verfassungsverhältnisse
1436 : Dorf ,
1478 : wüst ,
1490 : wüst ,
1527 : wüst ,
1478 : wüst ,
1490 : wüst ,
1527 : wüst ,

3. Siedlungsform und Gemarkung:
WaldhufendorfWaldhufen
205 ha (1840)

4. Bevölkerung:
1791 : 4 Häusler,
1843 : 34, 1843 : 34, 1871 : 46, 1890 : 120, 
5. Verwaltungszugehörigkeit:
1791 : Amt Penig, 1816 : Amt Penig, 1843 : Amt Rochlitz, 1856 : Gerichtsamt Burgstädt, 1875 : Amtshauptmannschaft Rochlitz, 1952 : Landkreis Chemnitz, 1994 : Landkreis Mittweida, 2008 : Landkreis Mittelsachsen,
6. Grundherrschaft:
1791 : Amtsdorf ,
7. Kirchliche Organisation:
nach Taura gepfarrt 1840 u. 1930 - 2001 zu Kirchgemeinde Taura

8. Ortsnamenformen:
1436 : Riczenhain , 1478 : Reytzenhain, Wustung , 1490 : Wustung uff dem Reytzenhain , 1527 : wuste Dorffschaft Reitzenhain , 1641 : Holzdorf (HOV) , 1791 : Reitzenhayn, bei Taura , 1875 : Reitzenhain b. Burgstädt , 1908 : Nieder- u. Ober-Reitzenhain ,


