Schedewitz
s Zwickau, Kreisfr. Stadt Zwickau2. Verfassung:
a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Dorf, Landgemeinde; 1923 nach Zwickau eingemeindet

3. Siedlungsform und Gemarkung:
teilweise platzartiges unregelmäßiges ReihendorfBlock- u. Streifenflur
96 ha (1900)

4. Bevölkerung:
1553/54 : 12 besessene(r) Mann, 8 Gärtner, 9 Inwohner, 8¼ Hufen, 1764 : 13 besessene(r) Mann, 13 Gärtner, 6 3/8 Hufen je 24 Scheffel,
1834 : 254, 1871 : 4910, 1890 : 5728, 1910 : 5897, 
5. Verwaltungszugehörigkeit:
1553 : Amt Zwickau, 1764 : Amt Zwickau, 1816 : Amt Zwickau mit Wildenfels, 1843 : Amt Zwickau, 1856 : Gerichtsamt Zwickau, 1875 : Amtshauptmannschaft Zwickau, 1952 : Stadtkreis Zwickau, 1994 : Kreisfreie Stadt Zwickau, 2008 : Landkreis Zwickau,
6. Grundherrschaft:
ehemals : Kloster Grünhain, 1553 : Amtsdorf , 1764 : Amtsdorf ,
7. Kirchliche Organisation:
nach Bockwa gepfarrt 1555 u. 1840, Pfarrkirche(n) seit 1899 - 1983 Markus-Kirchgemeinde Zwickau-Schedewitz mit Matthäus-Kirchgemeinde Zwickau-Obehohendorf-Bockwa in Matthäus-Markus-Kirchgemeinde Zwickau-Schedewitz aufgegangen, 1999 in der neu gebildeten Nicolai-Kirchgemeinde Zwickau aufgegangen

8. Ortsnamenformen:
1219 : Schetwiz , 1322 : Czethewitz , 1342 : Schetwitz , 1413 : Czedewitz (PN) , 1455 : Schetewitz , 1530 : Schettwitz, Schettwitzsch , 1553 : Zschettewitz (HOV) , 1578 : Schaidwitz (HOV) , 1590 : Schedtwitz , 1791 : Schedewitz ,
9. Literatur:
- HONBHONB - Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, 3 Bände, hrsg. von Ernst Eichler und Hans Walther, bearb. von Ernst Eichler, Volkmar Hellfritzsch, Hans Walther und Erika Weber (Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte 21), Berlin 2001., II 345
- GrünbergGrünberg - Sächsisches Pfarrerbuch. Die Parochien und Pfarrer der ev.-luth. Landeskirche Sachsens (1539–1939), 2 Bände, bearb. von Reinhold Grünberg, Freiberg 1939/40, I 727


