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Skassa

w Großenhain, Lkr. Riesa-Großenhain

2. Verfassung:

a Siedlungstyp, Gemeindezugehörigkeit
Dorf, Landgemeinde; 1994 nach Großenhain eingemeindet
b ältere Verfassungsverhältnisse
1350 : castrum,
c Ortsadel, Herrengüter
1190 [vor 1190] : Herrensitz ,
1551 : Rittergut ,
1858 : Rittergut ,
1875 : Rittergut ,
1875 : Vorwerk (Skassa neuen Theils) ,
d Ortswüstungen
Wüstungen in der Flur: Burkersdorf (4), Scharenz

3. Siedlungsform und Gemarkung:

Straßendorf
Gutsblockflur mit Gewannresten
526 ha (1900)

4. Bevölkerung:

1551 : 26 besessene(r) Mann u. Häusler, 14 Inwohner, 1764 : 12 Häusler, keine Hufen, 1834 : 153, 1834 : 153, 1871 : 212, 1890 : 215, 1910 : 338, 1925 : 262, 1939 : 277, 1946 : 406, 1950 : 438, 1964 : 399, 1990 : 319,
1925 : Ev.-luth. 357, 1925 : Kath. 2, 1925 : andere 3,

5. Verwaltungszugehörigkeit:

1696 : Amt Großenhain, 1764 : Amt Großenhain, 1816 : Amt Großenhain, 1843 : Amt Großenhain, 1856 : Gerichtsamt Großenhain, 1875 : Amtshauptmannschaft Großenhain, 1952 : Landkreis Großenhain, 1994 : Landkreis Riesa-Großenhain, 2008 : Landkreis Meißen,

6. Grundherrschaft:

1551 : Rittergut Skassa, 1696 : Rittergut Skassa, 1764 : Rittergut Skassa,

7. Kirchliche Organisation:

um 1500 : Pfarrkirche(n) (Archidiakonat Propstei Großenhain/Mn) /

Pfarrkirche(n) 1539 u. 1940 - 2001 zu Kirchgemeinde Skassa-Strießen, SK von Lenz; eingepfarrt Weißig bei Großenhain 1539 u. 1930, Kleinthiemig 1547 u. 1930

8. Ortsnamenformen:

1190 (vor 1190) : Hogerus de Zcassowe , 1205 : Schassowe , 1261 : Scassowe , 1291 : Kassowe , 1350 : Schassowe, Scassowe , 1407 : Skassaw , 1410 : Schkassaw , 1417 : Skassa (HOV) , 1493 : Schkassa (HOV) , 1552 : Schkasse , 1791 : Schkaßa, Sckaßa , 1875 : Skassa ,