Erzgebirgskreis SVG ToolTip

Magdeborn

sö Markkleeberg, Lkr. Leipzig

Verfassung

der Ortsname Magdeborn bezeichnet zunächst die Wallanlage mit suburbialer Siedlung (9./10. Jh.) nahe bzw. im Bereich des späteren Gutes Kötzschwitz; nach deren Niedergang trägt nur noch die nördöstlich auf dem "Tanzberg" gelegene Kirche diesen Namen: bereits im 19. Jh. wird der Name M. auch für das unmittelbar sw gelegene Dorf Tanzberg, mit dem die Kirche eine Landgemeinde bildet
1934: gebildet aus Dechwitz, Göltzschen, Gruna (4), Tanzberg und Göhren (3) mit Sestewitz
1977-1980: wegen Braunkohlentagebau aufgelöst
1980: eingemeindet nach Störmthal
1996: Flächen gehörig zu Großpösna


ältere Verfassungsverhältnisse
969 : castellum

Siedlungsform und Gemarkung

einzelne Kirche, Gutsblockflur, 42 ha

Bevölkerung

1834: 3, 1871: mit Kötzschwitz 29, 1890: 29, 1939: 2002, 1946: 3939, 1950: 3992, 1964: 3126,

Verwaltungszugehörigkeit

Grundherrschaft

1571: Rittergut Kötzschwitz, 1791: Rittergut Kötzschwitz,

Kirchliche Organisation:

1243: Pf. /
1322 (vor 1322): eingepfarrt: Zehmen /
um 1500: Pfarrkirche(n) mit den FilK Dreiskau, Espenhain, Kleinpötzschau u. Störmthal (Archidiakonat Grimma/Mr) /

Pfarrkirche(n) 1540 u. 1940; eingepfarrt Dechwitz, Göhren, Göltzschen, Gruna, Kötzschwitz, Rödgen u. Sestewitz 1540 u. 1930, Tanzberg 1840 u. 1930; FilK Dreiskau, Kleinpötzschau u. Störmthal 1540, bis 1690, Espenhain bis 1533

Ortsnamenformen

(969) [1012/18]: Medeburu (Thietm. II. 37.) , (984) [1012/18]: ad Medeburun (Thietm. IV. 5.) , 1243: Meydebur , 1320: Meydebrne , 1368: Meydeborne , 1435: Meideborn , 1752: Magdeborn ,

Literatur

  • HONB, II 6
  • HSt Sa, 214-215
  • BKD Sa, 16, 80
  • Grünberg, I 403-404

51.23583333 12.43833333

Karte

4116