Tzschelln † (Wüstung) | Čelno

sw Weißwasser, Lkr. Görlitz

Verfassung

Dorf, Landgemeinde
1936-1947: umbenannt in Nelkenberg , danach wieder Tzschelln
1977: eingemeindet nach Weißwasser/O.L.
1979: wegen Braunkohlentagebau abgebrochen

Ortsadel, Herrengüter
1630 : Vorwerk

Siedlungsform und Gemarkung

Platzdorf, Block- u. Streifenflur, 529 ha

Bevölkerung

1630: 14 besessene(r) Mann, 10 Häusler, 1777: 7 besessene(r) Mann, 7 Häusler, 5 Wüstungen, 1825: 174, 1871: 222, 1885: 218, 1905: 236, 1925: 312, 1939: 328, 1946: 308, 1950: 313, 1964: 311,

Verlinkungen


Grundherrschaft

1597: Standesherrschaft Muskau, 1777: Standesherrschaft Muskau,

Kirchliche Organisation:

um 1500: FilK von Schleife (Archidiakonat Oberlausitz, Propstei Bautzen/Mn) /

FilK von Schleife bis 1588, seitdem Pfarrkirche(n), seit 1627 FilK von Nochten, ebenso 1940; seit 1890 Sprey eingepfarrt; FilK Nochten 1588 bis 1627

Ortsnamenformen

1453: Czhillen , 1479: Tschellen , 1513: Schellin, Schelm , 1704: Zscheln , 1791: Zschellen , 1831: Tschelln , 1936 bis 1947: Nelkenberg ,

Literatur

  • HONB, II 528
  • VKD Sil, 3, 778

51.45027778 14.51777778

Karte

Kartenquelle: Geoportal Sachsenatlas


Fotos aus dem ISGV Bildarchiv:
https://bild.isgv.de

Fabrik in Tzschelln
(1971)
Landschaft bei Tzschelln
(1960)
Gruppenbild zur Kirchweihfeier in Tzschelln
(27.10.1907)
Frau mit Kind in Tzschelln
(Frühjahr 1955)
Papierfabrik in Tzschelln
(1980)
Bauernhof in Tzschelln
(1960)
Die Heide bei Tzschelln
(28.06.1961)
Weg nach Tzschelln
(Frühjahr 1955)
Kirche in Tzschelln
(1977)
Ortsansicht bei Tschelln
(1975)


weitere Fotos aus Tzschelln im Bildarchiv