Gürth († zeitweilige Wüstung)

s Adorf, Vogtlandkreis

Verfassung

Dorf, Landgemeinde (15./16. Jh. zeitweilig wüst)
1950: eingemeindet nach Raun
1994: gehörig zu Bad Brambach


ältere Verfassungsverhältnisse
1467 : villa
1503 : wüst
1533 : wüst

Siedlungsform und Gemarkung

Waldhufendorf, Waldhufen, 241 ha

Bevölkerung

1583: 9 besessene(r) Mann, 1764: 12 besessene(r) Mann, 1 Häusler, 2¼ Hufen je 30 Scheffel, 1834: 122, 1871: 144, 1890: 127, 1910: 114, 1925: 114, 1939: 109, 1946: 142,

1925: Ev.-luth. 114,

Grundherrschaft

1542: Anteil Hans v. Zedtwitz (Rittergut Neuberg/Böhmen) , 1542: Anteil Rittergut Sachsgrün, 1542: Anteil Amtsdorf , 1696: Anteil Rittergut Elster, 1764: Anteil Amtsdorf , 1764: Anteil Rittergut Elster,

Kirchliche Organisation:

nach Elster gepfarrt 1582 u. 1930 - 2001 zu Kirchgemeinde Bad Elster

Ortsnamenformen

1378: Girt, Jirt (RDMM 130) , 1460: Girth , 1464: Gertz , 1467: villa Gertte , 1503: 3 Gütlein in der Wüstung genannt Girte , 1533: drei Gutlein Inn ainer Wustenung gnannt Gyrt , 1542: Gerth , 1578: Girtt , 1590: Gierth , 1700: Gürth ,

Literatur


50.24694444 12.25166667

Karte

Kartenquelle: Geoportal Sachsenatlas


Fotos aus dem ISGV Bildarchiv:
https://bild.isgv.de

Wohnstallhaus in Gürth
(10.09.1993)
Bauernhof in Gürth
(10.09.1993)
Wohnstallhaus in Gürth
(10.09.1993)
Schuppen mit Blechdeckung in Wohlbach
(13.09.1993)
Bauernhof in Gürth
(1980)
Giebelseite eines Wohnstallhauses in Gürth
(10.09.1993)
Alte Scheunen in Gürth
(14.10.1995)
Fachwerkscheune in Gürth
(10.09.1993)
Bauernhof in Gürth
(10.09.1993)
Bauernhof an der Grenze zur Tschechischen Republik in Gürth
(10.09.1993)


weitere Fotos aus Gürth im Bildarchiv